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Projektinfo

Königsberg

Leitung: Helga Nevermann | Kontakt

Projekt Königsberg, Leitung Helga Nevermann.

Im Jahre 1991 fuhr Frau Nevermann in ihre Geburtsstadt Königsberg, jetzt Kaliningrad. Hier wurde sie mit einer unglaublichen Armut und Not konfrontiert. Sie wollte und musste helfen. Sie wandte sich an den Dirigenten Justus Frantz, der im selben Jahr in Königsberg Konzerte gegeben hatte. Er stellt den Kontakt zu der von ihm gegründeten Freundschaftsbrücke her.

Hier arbeitete sie mit anderen ehrenamtlichen Helfern zum Wohle von Bedürftigen.

Im Jahre 1993 begann Frau Nevermann ehrenamtlich mit dem Aufbau des Projekts „Königsberg“. Ganz klein und bescheiden in ihrer Garage. Es gab wenige, aber gute Helfer.

Im Laufe der Jahre vergrößerte sich dieses Projekt beachtlich. Ab 1999 stand Herr Bendele Frau Nevermann aktiv zur Seite und übernahm die Logistik und die Transporte. Im Laufe der Jahre entstand eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der dortigen Sozialbehörde und den Leitungen von Hospitälern und Kinderheimen.

Finanziert wird dieses Projekt ausschließlich durch Spenden. Ohne diese Hilfe wäre das Projekt Königsberg, wie alle anderen Projekte der Freundschaftsbrücke nicht machbar.

Leider mussten wir in den letzten Jahren einen empfindlichen Rückgang der Spenden verzeichnen.

Die positive Berichterstattung vieler Medien über die günstige Entwicklung der Stadt, veranlasste anscheinend viele Spender, sich mit dem Gedanken „hier ist Hilfe nicht mehr nötig“ zurückzuziehen.

Die Stadt blüht auf. Die Lebenshaltungskosten steigen enorm, aber die Renten nicht. Und es ist erschütternd, wenn man alte Menschen sieht, die sich z.B. 4 Kartoffeln aussuchen aber nur Geld für drei Kartoffeln haben und eine Kartoffel ganz scheu zurücklegen. Diese armen Menschen haben trotz boomender Wirtschaft weder ordentliche Kleidung noch Schuhe oder Wärme im Winter. Und das geschieht nur ca. 800 km (Hamburg – München) von Deutschland entfernt!

Pro Jahr werden von uns 5 bis 7 Transporte mit Kleidung, Bettwäsche und Schuhen durchgeführt. Außerdem brachten wir Hospitalbetten, Decken, Gehwagen, Rollstühle und Krücken in großer Zahl in die Stadt.

In der Infektionsklinik wurde aus zwei menschenunwürdigen Räumen je ein kombinierter Insolier- und Intensivraum nach neustem Stand ausgebaut und eingerichtet. Die Klinik erhielt außerdem hochwertige medizinische Geräte.

Das Kinderhaus Nr. 1 (Schmetterling), zuständig für misshandelte Straßenkinder, wurde durch uns innen und außen komplett renoviert.

Im Kinderhaus „Sieben Blümchen“ sind zwei Therapieräume für leicht zurück gebliebene Kinder im Alter bis 7 Jahre eingerichtet worden. Außerdem erhielten die Kinder Spielgeräte, die im Garten verankert wurden.

Die Kinder-Poliklinik, zuständig für 16.550 Kinder, erhielt u. a. Therapiematerial, wie Medizinbälle, Trimmräder und Gymnastikmatten. Außerdem wurden zwei „Mutter-und Kind“ Räume mit je drei Betten eingerichtet.

Seit Jahren regelmäßige Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Reinigungsmittel:

Kinderhaus Nr. 1 (Schmetterling)

„Suppenküche“ für alte mittellose Intellektuelle,

Viele arme und kinderreiche Familien

Alte Menschen.,,

(Jedes Jahr im November werden für die oben Genannten große Mengen Wintervorräte bei einem dortigen Bauern eingekauft.

Wegen der enormen Teuerungsrate bat uns die Sozialbehörde im Jahre 2005, um die Versorgung der fünf Kleiderkammern mit Langzeitlebensmitteln. Jeder Bezirk der Stadt Kaliningrad hat eine Kleiderkammer, die wir seit Jahren versorgen. Dort dürfen Bedürftige mit einem Bezugschein der Sozialbehörde Kleidung abholen.

Jetzt erfolgt die Ausgabe der Lebensmittel, wie auch die Ausgabe der von uns gelieferten Kleidung, Schuhe und Bettwäsche, kontrolliert an besonders arme Menschen.

Wir unterhalten viele Patenschaften für arme Familien, mit bis zu sieben Kindern.

Es werden zu Weihnachten seit Jahren große Mengen Süßigkeiten aus Deutschland zu unseren Schützlingen gebracht.

In der Schule Konradswalde, außerhalb von Königsberg werden täglich für 75 besonders bedürftige Schüler gute Mahlzeiten gekocht.

Unser im Jahr 2009 beschlossenes besonders wichtiges Projekt ist:

Die Betreuung von bitterarmen Familien, mit krebskranken Kindern in schlimmsten Verhältnissen. Sie sind völlig außerstande, Ihre kranken Kinder mit ausreichender Nahrung und den notwendigen Medikamenten zu versorgen. Auch für dieses Vorhaben sind wir auf die Hilfe unserer großmütigen Spender angewiesen.

Die Freundschaftsbrücke Deutschland e.V., ist als eingetragener Verein berechtigt steuerrelevante Spendenbescheinigungen auszustellen.

Spendenkonto: 1323-124642 BLZ: 200 505 50 (Hamburger Sparkasse)


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